Ernährungsmedizin

Refeeding-Syndrom in der klinischen Ernährung

Mit dem Begriff Refeeding-Syndrom wird das Auftreten von pathologischen, schwerwiegenden Elektrolytverschiebungen, hervorgerufen durch zu raschen oralen, enteralen oder parenteralen Kostaufbau nach einer längeren Phase der Unterernährung, bezeichnet. Über die Klinik des Refeeding-Syndroms ist vieles bekannt. Oftmals wird das Syndrom im intramuralen Bereich jedoch zu spät oder gar nicht diagnostiziert, wodurch Komplikationen im Nahrungsaufbau auftreten und eine adäquate Behandlung verhindert oder erschwert wird.

Reizdarmsyndrom: Mehr Augenmerk auf die Psyche

Die Prävalenz des Reizdarmsyndroms hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, obwohl es wesentlich stärker in den Fokus ärztlicher Bemühungen gerückt ist. Zu einem wesentlichen Anteil liegt dies an der Komplexität der Erkrankung und ihrem Ursprung an der Schnittstelle zwischen physischem und psychischem Geschehen. Neue Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung psychotherapeutischer Ansätze und dabei insbesondere diejenige der bauchzentrierten Hypnose im Gesamtkonzept der stufenweisen Behandlung der Patienten mit Reizdarmsyndrom.
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