Anzeigenbedingungen

Stand: 23.03.2020

 

1. Allgemeines

 

1.1. Gel­tungs­be­reich

Diese All­ge­meinen Anzei­gen­be­din­gungen gelten für alle ent­gelt­lichen Auf­träge zur Ein­schaltung von text­lichen oder gra­fi­schen Anzeigen oder sons­tigen Text­ver­öf­fent­li­chungen ein­schließlich Werbe- und PR-​Beiträge sowie zur Durch­führung von Bei­la­gen­auf­trägen, sämt­lichen Son­der­wer­be­formen und Son­der­pu­bli­ka­tionen im Journal für Ernäh­rungs­me­dizin (im Fol­genden kurz: JEM) und in elek­tro­ni­schen Medien der Ver­lagshaus der Ärzte –Gesell­schaft für Medi­en­pro­duktion und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ratung GmbH, FN222585g, 1010 Wien, Nibe­lun­gen­gasse 13, (im Fol­genden kurz: VdÄ) soweit nicht im Ein­zelnen in beson­deren Ver­ein­ba­rungen schriftlich Abwei­chendes ver­einbart wurde. VdÄ ergibt die vom Gel­tungs­be­reich dieser All­ge­meinen Anzei­gen­be­din­gungen erfassten Dienst­leis­tungen aus­schließlich auf Grundlage dieser All­ge­meinen Anzei­gen­be­din­gungen. Abwei­chende Ver­ein­ba­rungen – ein­schließlich abwei­chender AGB oder Ein­kaufs­be­din­gungen des Kunden – erkennt VdÄ nicht an. Sie sind für VdÄ nur unter der Vor­aus­setzung ver­bindlich, dass VdÄ ihnen vor Ver­trags­ab­schluss aus­drücklich schriftlich zuge­stimmt hat. Die bloße Erfüllung ver­trag­licher Pflichten durch VdÄ ist keine Zustimmung zu von diesen AGB abwei­chenden Bedin­gungen. Diese Anzei­gen­be­din­gungen gelten aus­schließlich für Kunden, die Unter­nehmer iSd Kon­su­men­ten­schutz­ge­setzes (KSchG) sind. Sie gelten aus­drücklich nicht für Ver­braucher.

 

1.2. Ver­füg­barkeit

Die All­ge­meinen Anzei­gen­be­din­gungen sind dau­erhaft auf der Website unter www.jem.at/anzeigenbedingungen abrufbar und können von dort im PDF Format gespei­chert werden.

 

2. Auftragserteilung

 

2.1. Auf­trags­grund­lagen

Maß­geblich für den Auftrag sind in erster Linie die in den jeweils gül­tigen Anzei­gen­preis­listen fest­ge­legten Bedin­gungen und die schrift­liche Auf­trags­be­stä­tigung von VdÄ. Anzei­gen­auf­träge sind für VdÄ erst dann ver­bindlich, wenn der vom Kunden schriftlich erteilte Auftrag durch VdÄ schriftlich bestätigt wurde.

 

2.2. Recht­zeitige Beauf­tragung

Auf­träge für Anzeigen und Fremd­bei­lagen, die aus­schließlich in bestimmten Nummern, bestimmten Aus­gaben oder an bestimmten Plätzen der Druck­schrift ver­öf­fent­licht werden sollen, müssen bis zum Anzei­gen­schluss laut jeweils aktu­ellen Media­daten bei VdÄ ein­gehen.

 

2.3. Auf­träge über Wer­be­agen­turen

Anzei­gen­auf­träge durch eine Agentur oder sons­tigen Anzei­gen­mittler werden in deren Namen und auf deren Rechnung abge­schlossen. Ver­trags­partner von VdÄ ist somit die Agentur oder der sonstige Anzei­gen­mittler als direkter Auftraggeber(Kunde). Die Agentur oder der sonstige Anzei­gen­mittler ist ver­pflichtet, sich in seinen Ange­boten, Ver­trägen und Abrech­nungen mit den Wer­be­trei­benden an die jeweils aktuelle Preis­liste und die Zah­lungs­kon­di­tionen von VdÄ zu halten und VdÄ bei Ver­langen die Auf­trags­grundlage des Wer­be­trei­benden bzw. den zwi­schen diesem und der Agentur oder dem sons­tigen Anzei­gen­mittler geschlos­senen Auftrag/​Vertrag vor­zu­legen.

 

2.4. Ablehnung

VdÄ behält sich vor, Auf­träge ohne Angabe von Gründen abzu­lehnen. Die Ablehnung wird dem Kunden mit­ge­teilt.

 

3. Durchführung der Aufträge

 

3.1. Termin und Plat­zierung

Auf die Durch­führung von Ein­schal­tungen in bestimmten Nummern oder Aus­gaben oder an bestimmten Plätzen hat der Kunde keinen Anspruch, es sei denn, Erschei­nungs­termin oder Plat­zierung wurden in der Ange­bots­be­stä­tigung durch VdÄ aus­drücklich schriftlich zugesagt.

 

3.2. Leis­tungs­zeitraum

Mangels anderer Ver­ein­barung steht VdÄ für die Durch­führung von Anzei­gen­auf­trägen ohne kon­krete, im Vor­hinein bestä­tigte Ter­min­zusage ein Zeitraum von 12 Monaten ab Auf­trags­be­stä­tigung zur Ver­fügung.

 

3.3. Druck­un­ter­lagen

Dem Kunden obliegt die recht­zeitige Bei­stellung der Druck­un­ter­lagen ent­spre­chend den Anfor­de­rungen und Spe­zi­fi­ka­tionen von VdÄ spä­testens bis zum Druck­un­ter­la­gen­schluss laut jeweils aktu­ellen Media­daten. Im Falle des Ver­zuges der Bei­stellung der Druck­un­ter­lagen gilt der Auftrag als erfüllt, wenn die Ein­schaltung unter Ver­wendung einer anderen vom Kunden bei­gestellten Druck­un­terlage erfolgt oder auch nur Name und Adresse des Kunden in einer auf das Medium und die Plat­zierung der Anzeige ange­passten Form ein­ge­schaltet werden. VdÄ ist jedoch nicht ver­pflichtet, Druck­un­ter­lagen des Kunden länger als 3 Monate nach Erscheinen der letzten Ein­schaltung auf­zu­be­wahren.

 

3.4. Wie­dergabe

VdÄ gewähr­leistet die druck­tech­nisch ein­wand­freie Wie­dergabe von Ein­schal­tungen auf Basis der bei­gestellten Druck­un­ter­lagen. Im Falle erheb­licher Mängel leistet VdÄ Ersatz in Form einer Ersatz­ein­schaltung oder wenn der Zweck der Anzeige durch eine Ersatz­ein­schaltung nicht mehr erfüllt werden kann (bei ter­min­be­zo­genen Anzeigen für Aktionen oder Ver­an­stal­tungen), durch Gewährung eines ent­spre­chenden Preis­nach­lasses. Wei­ter­ge­hende Ansprüche, ins­be­sondere Scha­den­ersatz, werden aus­drücklich aus­ge­schlossen, es sei denn, der Kunde kann VdÄ Vorsatz oder grobe Fahr­läs­sigkeit nach­weisen.

 

3.5. Druck­ge­neh­migung

Von VdÄ gesetzte Anzeigen werden vor Druck zur Freigabe an den Kunden über­mittelt. Erst nach Erteilen der Freigabe wird die Anzeige durch VdÄ ver­öf­fent­licht. Die Freigabe gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 5 Werk­tagen eine schrift­liche Bean­standung der Druck­freigabe an VdÄ über­mittelt.

 

3.6. Rekla­ma­tionen

Ein­schalt­re­kla­ma­tionen werden nur innerhalb eines Monats nach Erscheinen der jewei­ligen Ausgabe aner­kannt. Bei Anzeigen, die gemäß Punkt 3.5. vom Kunden frei­ge­geben wurden oder deren Freigabe nach diesem Punkt mangels Bemän­gelung durch den Kunden als erteilt gilt, ent­fällt die Mög­lichkeit zur Ein­schalt­re­kla­mation, sofern es sich nicht um eine Rekla­mation bzgl. Druck­qua­lität handelt, die sich aus der über­mit­telten Druck­freigabe für den Kunden nicht ableiten ließ.

 

3.7. Storno

Ein Rück­tritt oder Änderung des Auf­trages muss VdÄ in schrift­licher Form, spä­testens zum Anzei­gen­schluss­termin, vor­liegen. VdÄ hat in diesem Fall Anspruch auf eine Mani­pu­la­ti­ons­gebühr von zehn Prozent der Ein­schalt­kosten zuzüglich Umsatz­steuer. Nach Anzei­gen­schluss ist, auch im Falle der Auf­trags­stor­nierung, der volle Anzei­gen­preis zu ent­richten.

Bei Son­der­wer­be­formen und allen ver­bindlich zuge­sagten Vor­zugs­plätzen ein­schließlich Umschlag­seiten akzep­tiert VdÄ keinen Rück­tritt aus Gründen, die in der Sphäre des Kunden liegen.

 

3.8. Betriebsstörungen/​höhere Gewalt

Bei Betriebs­stö­rungen oder Ein­griffen durch höhere Gewalt hat VdÄ Anspruch auf volle Bezahlung, wenn zumindest 75 Prozent der zuge­si­cherten Auflage aus­ge­liefert sind. Bei einem gerin­geren Pro­zentsatz ist der diesem Pro­zentsatz ent­spre­chende Teil des Anzei­gen­preises vom Kunden zu bezahlen.

 

4. Verrechnung /​ Zahlungsbedingungen

 

4.1. Fäl­ligkeit

Rech­nungen von VdÄ sind innerhalb der auf der Rechnung ange­führten Frist ohne Abzug zu bezahlen. Ist keine kon­krete Frist genannt, ist die Rechnung sofort nach Erhalt ohne Abzüge zur Zahlung fällig. Wenn eine Vor­aus­zahlung ver­einbart wurde, kann die Durch­führung des Auf­trages bis zum Eingang der Vor­aus­zahlung zurück­ge­stellt werden. Die Ein­schaltung hat in diesem Fall in jener Nummer zu erfolgen, vor deren Anzei­gen­schluss die Zahlung ein­ge­langt ist. Ver­zugs­zinsen gemäß § 456 UGB und gege­be­nen­falls Einziehungs- und Mahnkosten(letztere gemäß § 458 UGB) gehen zu Lasten des Kunden.

 

4.2. Rabatte

Anspruch auf Kun­den­rabatt besteht nur bei schrift­licher Bestä­tigung von VdÄ. Dem Kunden steht kein Anspruch auf Rabatt zu, wenn er in Zah­lungs­verzug gerät. Auch wenn dieser Verzug einen anderen Auftrag betrifft oder wenn über den Kunden das Insol­venz­ver­fahren eröffnet oder dessen Ein­leitung bean­tragt wird, ent­fällt der Anspruch auf Rabatt. Aus einem einmal gewährten Rabatt kann der Kunde keinen Anspruch auf fort­wäh­rende Rabat­tierung in nach­fol­genden Abrech­nungs­pe­rioden ableiten.

 

4.3. Druck­un­ter­la­gen­kosten

Kosten für die Her­stellung der Druck­un­ter­lagen gehen zu Lasten des Kunden.

 

4.4. Rekla­mation

Rechnungs-​Reklamationen werden nur innerhalb von einem Monat ab Erhalt der Rechnung aner­kannt. Mit der voll­stän­digen Bezahlung der Rechnung durch den Kunden gilt die Rechnung als voll­in­haltlich genehmigt.

 

4.5. Belege

Der Kunde hat Anspruch auf einen kos­ten­losen Beleg seiner Anzeige in Print-​oder elek­tro­ni­scher Form, nicht jedoch auf eine voll­ständige Beleg­ausgabe (d.h. eine voll­ständige Ausgabe inkl. aller Son­der­wer­be­formen und Bei­lagen) des Mediums.

 

5. Haftung

 

5.1. Haftung

Für den Inhalt der Ein­schal­tungen trägt der Kunde die volle und alleinige Haftung. VdÄ ist nicht ver­pflichtet, Ein­schal­tungen auf ihren Inhalt hin zu prüfen. Ebenso trägt der Kunde jeden wie immer gear­teten Schaden, der VdÄ und/​oder Dritten aus der Ver­öf­fent­li­chung ent­steht. Der Kunde hält VdÄ hin­sichtlich sämt­licher Ansprüche aus der von ihm beauf­tragten Ein­schaltung, die gegenüber VdÄ geltend gemacht werden, voll­kommen schad- und klaglos und ver­pflichtet sich, bei erster Auf­for­derung durch VdÄ die zur Abwehr der­ar­tiger Ansprüche erfor­der­lichen Infor­ma­tionen und Unter­lagen zu erteilen und auch sonst jeden zumut­baren Beitrag zur Abwehr der­ar­tiger Ansprüche zu leisten.

 

5.2. Geset­zes­kon­forme Ver­öf­fent­li­chung

Der Kunde garan­tiert, dass er sich mit allen für die von ihm beauf­tragte Ver­öf­fent­li­chung rele­vanten Rechts­vor­schriften ver­traut gemacht hat und die beauf­tragte Ver­öf­fent­li­chung keine gesetz­lichen Vor­schriften oder behörd­lichen Ver­fü­gungen ver­letzt. Hin­ge­wiesen wird ins­be­sondere auf die Bestim­mungen des Urhe­ber­rechts­ge­setzes, des Bun­des­ge­setzes gegen den unlau­teren Wett­bewerb (UWG) sowie auf die beson­deren Wer­be­be­stim­mungen für Arz­nei­mittel und Alkohol, die beson­deren Wer­be­be­stim­mungen nach dem Gleich­be­hand­lungs­gesetz sowie die berufs­recht­lichen Vor­schriften für Ärzte. VdÄ ist berechtigt, aber nicht ver­pflichtet, feh­lende Kenn­zeich­nungen im Sinne des §26 Medi­en­gesetz zu ergänzen und vor­handene Kenn­zeich­nungen nach eigenem Ermessen zu modi­fi­zieren, wenn dies ange­bracht erscheint, um gesetz­lichen oder behörd­lichen Vor­gaben zu ent­sprechen; die Pflicht zur hin­rei­chenden Kenn­zeichnung und die Haftung für unzu­rei­chende Kenn­zeichnung liegt bei allen vom Kunden bei­gebrachten Wer­be­mitteln in jedem Fall beim Kunden und ver­pflichtet sich der Kunde, VdÄ dies­be­züglich voll­kommen schad- und klaglos zu halten und für die ent­stan­denen Nach­teile volle Genug­tuung zu leisten.

 

6. Schlussbestimmungen

 

6.1. Erfül­lungsort und Gerichts­stand

Erfül­lungsort ist der Sitz von VdÄ in 1010 Wien. Für Strei­tig­keiten aus diesem Ver­trags­ver­hältnis, seiner Anbahnung oder Auf­lösung wird die Zustän­digkeit des für 1010 Wien sachlich zustän­digen Gerichts ver­einbart. VdÄ hat jedoch das Recht, auch am all­ge­meinen Gerichts­stand des Kunden zu klagen.

 

6.2. Anwend­bares Recht

Auf dieses Ver­trags­ver­hältnis ist öster­rei­chi­sches Recht unter Aus­schluss des UN-​Kaufrechtes und des inter­na­tio­nalen Pri­vat­rechts anzu­wenden.

 

6.3. Schriftform

Sämt­liche Neben­ab­reden, Ergän­zungen oder Ände­rungen, somit jede zwi­schen den Par­teien ver­bind­liche Ver­ein­barung bedarf zu ihrer Gül­tigkeit der Schriftform. Dies gilt auch für ein Abgehen von diesem Form­erfor­dernis. Soweit in diesen Anzei­gen­be­din­gungen nicht aus­drücklich anders geregelt, ent­spricht die Über­mittlung per E‑Mail der Schriftform.

 

6.4. Ände­rungs­vor­behalt

VdÄ behält sich das Recht vor, diese Anzei­gen­be­din­gungen jederzeit zu ändern. Die Änderung wird dem Kunden gegenüber wirksam, wenn er bei seiner neu­er­lichen Bestellung die geän­derten Anzei­gen­be­din­gungen unwi­der­sprochen akzep­tiert. Es gelten daher jeweils die im Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlusses in Geltung ste­henden Anzei­gen­be­din­gungen.

 

6.5. Sal­va­to­rische Klausel

Sollten ein­zelne Bestim­mungen dieser Anzei­gen­be­din­gungen ganz oder teil­weise unwirksam oder undurch­führbar sein oder werden, berührt dies nicht die Gül­tigkeit der übrigen Bestim­mungen. Die unwirksame oder undurch­führbare Bestimmung ist vielmehr in eine Bestimmung umzu­deuten, die dem von den Par­teien ver­folgten wirt­schaft­lichen Zweck am ehesten ent­spricht. Die vor­ste­hende Regelung gilt ent­spre­chend bei Rege­lungs­lücken.

 

Download Anzei­gen­be­din­gungen (PDF)