Vor dem Beginn der nächsten Legislaturperiode in Deutschland haben sich Ernährungsfachleute und Fachverbände aus dem Gesundheitswesen mit einem Appell an die Politik gewandt, für eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltverträgliche und dem Tierwohl zuträgliche Ernährung zu sorgen.
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Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen haben im Rahmen der Covid-19-Pandemie stark zugenommen. Die Betroffenen suchen später Hilfe und kommen in schlechterer Verfassung; die therapeutischen Angebote wurden aufgrund der Virusschutzmaßnahmen reduziert. Zur Vermeidung von Langzeitfolgen braucht es mehr ambulante und stationäre Behandlung und Prävention auf allen Ebenen.
Der alimentär induzierte Eisenmangel tritt sehr häufig auf. Seine Entwicklung wird in drei Stadien eingeteilt: prälatent, latent und manifest. Jedes Stadium bedarf einer speziellen Diagnostik und weist eine typische Symptomatik auf. Eine wesentliche Rolle für den Eisenmangel spielen Blutverluste, die die physiologischen Verluste übertreffen.
Italienische Wissenschafter haben Studien zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Herzgesundheit unter die Lupe genommen und sind zu dem Schluss gekommen, dass es nicht auf einzelne Lebensmittel ankommt, sondern auf eine ausgewogene Ernährung. Im Mittelpunkt stehen dabei pflanzliche Nahrungsmittel.
Eine regelmäßige Aufnahme von Nüssen, vor allem Pistazien und Walnüssen, kann das Lipidprofil günstig beeinflussen. Da Nüsse aber sehr fett- und energiereich sind, dürfen andere fetthaltige Produkte daneben nur in geringen Mengen verzehrt werden. Auch eine Mandel-reiche Ernährung zeigt günstige Effekte.
Eine Studie mit mehr als 2.000 Probanden aus fünf Ländern hat ergeben, dass Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Krafttraining alleine oder in Kombination zu keinen signifikanten Veränderungen hinsichtlich Blutdruck, körperlicher Leistungsfähigkeit, kognitiven Funktionen und Infektionsrate führen.
Eine gute Wahl von Lebensmitteln gehört zu einem gesunden Leben ebenso wie zur Kunst des Heilens. Wie eng der Zusammenhang ist, zeigt schon das Wort „Rezept“, das in der Medizin ebenso wie in der Küche verwendet wird. Tatsächlich liegt der Ursprung der Kochrezepte in medizinischen Anweisungen.
Das essenzielle Spurenelement Zink ist im menschlichen Organismus weit verbreitet und befindet sich in erster Linie im Intrazellulärraum. Zink ist an einer Vielzahl biochemischer und physiologischer Reaktionen beteiligt. Aufgrund des Fehlens ausgeprägter Speicher ist eine regelmäßige Zufuhr notwendig. Alimentär bedingte Zink-Mangelzustände treten relativ häufig auf und betreffen besonders Kinder und ältere Menschen.
Emotionen haben nicht nur massiven Einfluss auf unser Essverhalten, sie regulieren auch das Entzündungsgeschehen in unserem Körper. Was Frustessen und sonstiges der Gesundheit abträgliches Essverhalten betrifft, so gilt die alte Weisheit: Was man sich angewöhnt hat, kann man sich auch wieder abgewöhnen.
Adipöse Patienten haben häufig einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf, der die Betreuung auf einer Intensivstation notwendig machen kann. Die Früherkennung einer SARS-CoV-2-Infektion ist daher besonders wichtig, um sofort mit therapeutischen Maßnahmen beginnen zu können.
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