Eine Ernährung reich an Flavonoiden steht bei Parkinson-Patienten offenbar in Zusammenhang mit einer längeren Lebensdauer - zumindest konnte dies bei Männern beobachtet werden. Flavonoide sind in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten und häufig für eine intensive Farbe verantwortlich.
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Obwohl die genetische Disposition offenbar deutlich mehr Einfluss auf die Entstehung von Hyperurikämie und Gicht hat, bleibt eine adäquate Ernährung eine Option. Als Treiber stehen purinreiche Produkte tierischer Herkunft, Alkohol und zugesetzte Fruktose im Zentrum.
Abnehmen ist nicht einfach und es ist nur zu verständlich, dass man sich Unterstützung sucht. Viele Mittel und Mittelchen, die vor allem im Internet angeboten werden, können dies jedoch nur vorübergehend oder unter Inkaufnahme möglicherweise beträchtlicher Gesundheitsrisiken bieten.
Vor allem eine mediterrane Ernährung und eine Reduktion der Natrium-Aufnahme sowie eine adäquate Supplementierung durch hochdosierte Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D nach individuellem Bedarf haben sich in einem systematischen Review als positive Einflussfaktoren auf verschiedene Erkrankungsparameter erwiesen.
Im Jänner haben gute Vorsätze Hochsaison und Wellness-Unternehmen Hochkonjunktur. Für Jugendliche mit einem problematischem Körperbild und einer Neigung zu Magersucht und ähnlichen Essstörungen kann die Flut an Werbung für Diäten und Gewichtsreduktionsmethoden gefährlich werden.
Depressionen und depressive Störungen haben im Zug der Covid-19-Pandemie enorm zugenommen. Die Ernährungsweise hat einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf deren Entstehung und Behandlung und ist damit ein wichtiger beeinflussbarer Faktor. Gesunde Ernährung kann das Risiko verringern und die Symptome lindern.
Adipositas und metabolische Gesundheit schließen sich nicht unbedingt aus. Eine entscheidende Rolle könnte dabei das brauen Fettgewebe spielen. Eine aktuelle Studie Wiener Wissenschafter zeigt, dass adipöse Menschen mit aktivem braunem Fett einen gesünderen Stoffwechsel und einen höheren Energieverbrauch haben als adipöse Personen ohne braunes Fett.
Eine Ernährung reich an antiinflammatorisch wirksamen Bestandteilen wie zum Beispiel die mediterrane Kost könnte dazu beitragen, die systemische Entzündung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis zu mildern. Darauf weisen die Ergebnisse einer aktuellen randomisierten, plazebokontrollierten Studie hin, die kürzlich im Journal of Nutrition publiziert wurde.
Üblicherweise werden Stoffwechsel oder Schadstoffbelastung des Menschen über die Analyse von Blut, Plasma oder Urin bestimmt. Wissenschafter der Universität Wien haben nun eine neue, hoch empfindliche Methode mit einer wesentlich einfacheren Probennahme und vielen Anwendungsmöglichkeiten entwickelt: die Analyse von Fingerschweiß.
Gesunde Ernährung trägt wesentlich dazu bei, Krankheiten hintanzuhalten und die Chancen auf ein längeres Leben zu erhöhen. Versuche mit Modellorganismen haben gezeigt, dass eine reduzierte Kalorienaufnahme noch stärkere Effekte zeigt. Nun mehren sich Hinweise, dass die Frequenz der Nahrungsaufnahme eine ganz entscheidende Rolle spielt.
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