JEM Archiv – Alle Jahrgänge

Das Mirakel vom Kokosöl

Fast drei Viertel der US-amerikanischen Bevölkerung glauben laut einer Befragung der New York Times 2016, Kokosöl wäre ein besonders gesundes Öl. Dies dürfte vor allem auf eine äußerst erfolgreiche Marketingstrategie zurückzuführen sein. Wissenschaftliche Evidenz für die vermuteten positiven gesundheitlichen Effekte von Kokosöl gibt es nämlich keine.

Proteine für Sportler

Bei bis zu fünf Stunden Training pro Woche ist eine zusätzliche Proteinzufuhr für Sportler nicht nötig. Dies zeigt eine Auswertung von wissenschaftlichen Daten durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie fasst aktuelle Erkenntnisse zur optimalen Zufuhrmenge bei Sportlern oder zur Art der Proteinquelle zusammen.

Gesunde Ernährung senkt COPD-Risiko

Auch viele Nichtraucher leiden unter COPD, was Forscher dazu veranlasst, zunehmend weitere Risikofaktoren wie den sozioökonomischen Status, Luftverschmutzung und Ernährung unter die Lupe zu nehmen. Eine Auswertung von acht Studien aus Europa, den USA und dem Mittleren Osten hat nun ergeben, dass gesund essen mit einer geringeren Prävalenz der COPD einhergeht.

Abwiegen statt zunehmen

Eine US-amerikanische Studie mit 74 übergewichtigen bzw. adipösen Erwachsenen hat erstmals gezeigt, dass es nach einem erfolgreich absolvierten Abnehmprogramm nicht nur darauf ankommt, wie oft man sich wiegt. Vielmehr sei ausschlaggebend, das Selbstmonitoring, d.h. die regelmäßige Gewichtskontrolle, über einen längeren Zeitraum beizubehalten.

Das Mikrobiom in Quarantäne

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben sich die Österreicher für Wochen in Isolation begeben. Wie hat sich unser Ernährungsverhalten durch Social Distancing verändert, warum beeinflusst das unser psychisches Wohlbefinden und welche Rolle spielt unser Darmmikrobiom dabei? Wir haben bei zwei renommierten Mikrobiomforschern der Medizinischen Universität Graz nachgefragt.

Stark unterschätzt: Krebsrisiko durch Übergewicht

Der allerwichtigste und stark unterschätzte Risikofaktor für ernährungsbedingte Krebserkrankungen ist Übergewicht. Ein mitunter fataler Fehler, denn jede dritte Krebserkrankung hierzulande hat mit den Ernährungsgewohnheiten zu tun. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs war ein Thema der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung.