WHO: Richtlinie für die Aufnahme an freiem Zucker

Jänner 2018 | Fachlich-Sachlich

Die gesund­heit­lichen Effekte einer hohen Zucker­zufuhr stehen schon seit Jahren im Fokus der Wis­sen­schaft. Im Jahr 2015 wurde von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation (WHO) eine neue Richt­linie für die emp­fohlene Auf­nahme von Zucker ver­öf­fent­licht, um einer unge­sunden Gewichts­zu­nahme und Zahn­karies ent­ge­gen­zu­wirken und Fol­ge­er­kran­kungen vorzubeugen.

 

Bettina Meid­linger, Birgit Dieminger-​Schnürch, Alex­andra Wolf

 

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation WHO (2015) ist den Fragen nach­ge­gangen, wie sich ein erhöhter oder ver­rin­gerter Konsum an freiem Zucker bei Kindern und Erwach­senen aus­wirkt und welche Effekte bei einer Ein­schränkung der Zufuhr an freiem Zucker auf unter 10% der Ener­gie­zufuhr zu erwarten sind. Im Fokus der WHO-​Empfehlungen steht die Auf­nahme an freiem Zucker. Dar­unter ver­steht man alle Mono- und Dis­ac­charide, die Lebens­mitteln und Getränken während der Her­stellung und Ver­ar­beitung zuge­setzt werden sowie Zucker, der natür­li­cher­weise in Honig, Sirupen, Frucht­säften und Frucht­saft­kon­zen­traten ent­halten ist. Die Richt­linie der WHO bezieht sich nicht auf den natür­lichen, in fri­schem Obst oder in Milch vor­kom­menden Zucker.

Die WHO-​Richtlinie basiert auf zwei sys­te­ma­ti­schen Reviews, die den Effekt einer erhöhten oder ernied­rigten Auf­nahme an freiem Zucker auf eine Ver­än­derung des Kör­per­ge­wichts (Te Morenga et al. 2012) bzw. die Ent­wicklung von Karies (Moy­nihan und Kelly 2014) unter­suchten. Auch weitere Out­comes wie Dia­betes mel­litus und Herz­kreis­lauf­erkran­kungen standen in Dis­kussion. Da diese jedoch häufig Adipositas-​assoziiert sind, wurde der Schwer­punkt der Richt­linie auf die zwei Out­comes „über­mäßige Gewichts­zu­nahme“ und „Zahn­karies“ gelegt (WHO 2015).

Übermäßige Gewichtszunahme

Die Prä­valenz an Über­ge­wicht und Adi­po­sitas ist sowohl bei Kindern als auch Erwach­senen weit ver­breitet. Die Zahl der adi­pösen Per­sonen ist in den letzten Jahren ange­stiegen (Sta­tistik Austria 2007 und 2015, NCD-​RisC 2017). Ein Survey an über 14.500 öster­rei­chi­schen Kindern zeigt, dass jedes 5. Kind im Alter von 4 bis 18 Jahren (Mädchen: 19,0%, Buben: 22,6%) – auf Basis gemes­sener Daten zu Kör­per­größe und ‑gewicht und unter Her­an­ziehung inter­na­tio­naler Kri­terien zur Beur­teilung des Kör­per­ge­wichts – über­ge­wichtig oder adipös ist (Mayer et al. 2015). Gemäß der Öster­rei­chi­schen Gesund­heits­be­fragung 2014 sind, aus­gehend von Selbstan­gaben der Befragten zu Kör­per­größe und ‑gewicht, 47% der öster­rei­chi­schen Bevöl­kerung ab 15 Jahren über­ge­wichtig oder adipös (Männer: 55,2%, Frauen: 38,9%) (Sta­tistik Austria 2015).

Ein erhöhtes Kör­per­ge­wicht ist mit nega­tiven gesund­heit­lichen Folgen wie ernäh­rungs­as­so­zi­ierten Erkran­kungen (GBD 2015 Obesity Col­la­bo­rators 2017, NHLBI 2013) und psy­cho­so­zialen Folgen (Rankin et al. 2016) asso­ziiert. Es besteht zuneh­mende Besorgnis, dass die Auf­nahme an freiem Zucker, ins­be­sondere in Form von zucker­ge­süßten Getränken, die Gesamt-​Energiedichte der Mahl­zeiten erhöhen und zu einer posi­tiven Ener­gie­bilanz bei­tragen kann (WHO 2015).

Te Morenga et al. (2012) konnten in Meta­ana­lysen basierend auf ran­do­mi­sierten Studien bei Erwach­senen zeigen, dass ein erhöhter Zucker­konsum bei ad libitum Ernährung zu einem Anstieg des Kör­per­ge­wichts führt und ein ver­rin­gerter Zucker­konsum mit einer Abnahme des Kör­per­ge­wichts asso­ziiert ist. Beim iso­ka­lo­ri­schen Aus­tausch von Zucker gegen andere Koh­len­hy­drate ist hin­gegen kein Ein­fluss auf das Kör­per­ge­wicht beob­achtbar. Die Qua­lität der Evidenz wurde als moderat ein­ge­stuft. Bei Inter­ven­ti­ons­studien an Kindern führte die Emp­fehlung, den Konsum an zucker­ge­süßten Lebens­mitteln und Getränken zu redu­zieren, zu keiner Ver­än­derung des Kör­per­ge­wichts. Anzu­merken ist, dass die Com­pliance der Kinder, den Verzehr von zucker­hal­tigen Nah­rungs­mitteln und Getränken ein­zu­schränken, gering war. Die Qua­lität der Evidenz wurde als moderat beur­teilt. Meta­ana­lysen pro­spek­tiver Kohor­ten­studien (mit ein­jäh­rigem Follow-​up) zeigten, dass Kinder mit dem höchsten Konsum an zucker­ge­süßten Getränken mit grö­ßerer Wahr­schein­lichkeit über­ge­wichtig oder adipös sind, als Kinder mit dem geringsten Konsum. Die Qua­lität der Evidenz wurde als niedrig bewertet (Te Morenga et al. 2012).

Gemäß der evi­denz­ba­sierten Leit­linie „Koh­len­hy­drat­zufuhr und Prä­vention aus­ge­wählter ernäh­rungs­mit­be­dingter Krank­heiten“ der Deut­schen Gesell­schaft für Ernährung liegt für die Zufuhr von Mono- und Dis­ac­cha­riden ent­weder kein Zusam­menhang oder unzu­rei­chende Evidenz für einen Zusam­menhang mit Adi­po­sitas und anderen ernäh­rungs­as­so­zi­ierten Erkran­kungen wie Dia­betes mel­litus Typ 2, Hyper­tonie, koro­naren Herz­er­kran­kungen und Dysli­po­pro­te­inämie vor. Ein erhöhter Konsum zucker­ge­süßter Getränke kann hin­gegen risi­ko­er­höhend auf Adi­po­sitas (Erwachsene: wahr­schein­liche Evidenz, Kinder: mög­liche Evidenz), Dia­betes mel­litus Typ 2 (wahr­schein­liche Evidenz) und das meta­bo­lische Syndrom (mög­liche Evidenz) wirken. Für andere ernäh­rungs­as­so­zi­ierte Erkran­kungen besteht hin­sichtlich des Konsums zucker­ge­süßter Getränke ent­weder unzu­rei­chende Evidenz oder kein Zusam­menhang (Hauner et al. 2012).

In Meta­ana­lysen der ver­gan­genen Jahre konnte eben­falls gezeigt werden, dass ein hoher Konsum zucker­ge­süßter Getränke die Ent­wicklung von Dia­betes mel­litus Typ 2 (Greenwood et al. 2014, Malik et al. 2010) und dem meta­bo­li­schen Syndrom (Malik et al. 2010) fördern kann. Neuere Meta­ana­lysen geben zudem Hin­weise, dass ein hoher Konsum an freiem Zucker, besonders in Form zucker­ge­süßter Getränke, Blut­druck (Te Morenga et al. 2014, Jayalath et al. 2015) und Serum­lipide (Te Morenga et al. 2014) beein­flussen kann. Der iso­ka­lo­rische Aus­tausch von freiem Zucker gegen kom­plexe Koh­len­hy­drate zeigte in Inter­ven­ti­ons­studien jedoch keinen Ein­fluss auf den Blut­druck. Hin­sichtlich des Blut­li­pidprofils ist der Effekt des iso­ka­lo­ri­schen Aus­tau­sches unklar (Fattore et al. 2017).

Zahnerkrankungen

In Bezug auf Zahnerkran­kungen gab es in den ver­gan­genen Jahr­zehnten große Ver­bes­se­rungen in der Prä­vention und The­rapie, dennoch besteht wei­terhin Ver­bes­se­rungs­bedarf (WHO 2015). Zahn­sta­tus­er­he­bungen in Öster­reich zeigen, dass nur knapp über die Hälfte der 6- und 12-​jährigen Kinder kari­esfrei sind (GÖG 2012 und 2014). Der Konsum von Zucker spielt bei der Ätio­logie der Karies eine wichtige Rolle. Moy­nihan und Kelly (2014) iden­ti­fi­zierten im Rahmen eines sys­te­ma­ti­schen Reviews 55 Studien (davon 50 Studien an Kindern, 4 Studien an Erwach­senen und 1 Studie an Kindern und Erwach­senen), die den Zusam­menhang zwi­schen der Menge des auf­ge­nom­menen Zuckers und Zahn­karies sowie den Effekt einer redu­zierten Zucker­zufuhr auf <10 bzw. <5 Ener­gie­pro­zente auf Zahn­karies unter­suchten. 84% der Studien, die bei Kindern durch­ge­führt wurden und 100% der Studien an Erwach­senen zeigten einen posi­tiven Zusam­menhang zwi­schen Zucker­konsum und Zahn­karies. Es gibt Evidenz mode­rater Qua­lität, dass Zahn­karies sel­tener auf­tritt, wenn die Auf­nahme an freiem Zucker unter 10% der Ener­gie­zufuhr liegt.

Auch bei einer Auf­nahme <5% der Ener­gie­zufuhr ist im Ver­gleich zu einer Auf­nahme zwi­schen >5 und <10 Ener­gie­prozent ein signi­fikant posi­tiver Zusam­menhang beob­achtbar, jedoch ist die Qua­lität der Evidenz sehr niedrig (Moy­nihan und Kelly 2014). Zu beachten ist, dass in der Karies­ent­stehung nicht nur die Gesamt­menge des auf­ge­nom­menen Zuckers eine Rolle spielt, sondern auch die Fre­quenz der Zucker­auf­nahme ent­scheidend ist. Zwi­schen der Gesamt­menge und der Häu­figkeit besteht meist ein Zusam­menhang: Wird mehr Zucker kon­su­miert, steigt auch die Häu­figkeit des Zucker­konsums an. Studien bei Kindern zeigen ein erhöhtes Kari­es­risiko, wenn mehr als 4‑mal pro Tag zucker­haltige Zwi­schen­mahl­zeiten kon­su­miert werden (Moy­nihan und Petersen 2004, EFSA 2010).

WHO: Maximal zehn Prozent freier Zucker

Um das Risiko einer unge­sunden Gewichts­zu­nahme und Karies zu redu­zieren, emp­fiehlt die WHO wie bisher die Auf­nahme an freiem Zucker in sämt­lichen Lebens­phasen auf unter zehn Ener­gie­prozent zu redu­zieren. Dies ent­spricht nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag (ca. 10 Tee­löffel) für einen durch­schnitt­lichen Erwach­senen (bei einer Kalo­rien­zufuhr von 2.000 kcal). Zusätzlich hält die WHO eine weitere Reduktion der Auf­nahme freien Zuckers auf unter 5 Ener­gie­prozent (also täglich nicht mehr als 5 Tee­löffel Zucker für Erwachsene) für sinnvoll; die Umsetzung dieser Emp­fehlung ist auf gesund­heits­po­li­ti­scher Ebene zu dis­ku­tieren (WHO 2015).

Aufnahme an freiem Zucker liegt über der WHO-Empfehlung

Euro­pa­weite Studien zeigen, dass die von der WHO maximal emp­fohlene Auf­nahme an freiem Zucker häufig über­schritten wird. In der HELENA-​Studie, an der 1.630 Kinder und Jugend­liche im Alter zwi­schen 12,5 und 17,5 Jahren aus 10 euro­päi­schen Städten teil­nahmen, lag die Auf­nahme an freiem Zucker bei durch­schnittlich 19,0 Ener­gie­prozent (110 g/​Tag). Die Emp­fehlung, nicht mehr als 10 % der Ener­gie­zufuhr durch freien Zucker auf­zu­nehmen, wurde von der Mehrheit (94%) der Stu­di­en­teil­neh­me­rInnen über­schritten. Freier Zucker wurde vor allem in Form von gesüßten Getränken, gefolgt von scho­ko­la­de­freien Süßig­keiten sowie Zucker, Honig, Mar­melade und Sirup kon­su­miert (Mesana et al. 2016). Bei Erwach­senen betrug die Gesamt­menge des auf­ge­nom­menen freien Zuckers in ein­zelnen euro­päi­schen Ländern 7 bis 11% der Ener­gie­zufuhr (Azaïs-​Braesco et al. 2017).

Conclusion

Zusam­men­fassend betrachtet ist der iso­ka­lo­rische Aus­tausch von Zucker gegen andere Koh­len­hy­drate nicht mit einer Änderung des Kör­per­ge­wichts asso­ziiert. Ein hoher Konsum von zucker­ge­süßten Getränken kann jedoch zur Gewichts­zu­nahme bei­tragen. Ein häu­figer und/​oder hoher Konsum an freiem Zucker begünstigt außerdem die Ent­stehung von Karies, besonders wenn pro­phy­lak­tische Maß­nahmen wie Mund­hy­giene und Kari­es­pro­phylaxe mit Fluo­riden unzu­rei­chend sind. Von der WHO wird daher ein Konsum an freiem Zucker von nicht mehr als 10% der Ener­gie­zufuhr emp­fohlen. Auf­grund der sehr nied­rigen bis mode­raten Qua­lität der Evidenz besteht wei­terer For­schungs­bedarf, um die Aus­sagen zum Zusam­menhang zwi­schen dem Konsum von freiem Zucker und ernäh­rungs­as­so­zi­ierten Erkran­kungen zu ver­deut­lichen. Der Fokus sollte jedoch nicht allein nur auf die Menge des auf­ge­nom­menen Zuckers gelegt werden, da auch andere Ernährungs- und Lebens­stil­fak­toren sowie Pro­phy­la­xe­maß­nahmen einen maß­geb­lichen Ein­fluss auf die Ent­stehung von Über­ge­wicht bzw. Adi­po­sitas und Karies haben können.

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