Nordische Ernährung statt Mittelmeer-Diät?

November 2015 | Fachlich-Sachlich

Im Rahmen von Lebens­sti­län­de­rungen, die auf die Prä­vention des meta­bo­li­schen Syn­droms abzielen, wird die medi­terrane Ernäh­rungs­weise stets als äußerst effektiv her­vor­ge­hoben. Jedoch scheint auch eine bewusst gestaltete Ernährung im Norden Europas – die soge­nannte New Nordic Diet (NND) oder Nordic Diet (ND) – die typi­schen Grund­er­kran­kungen des meta­bo­li­schen Syn­droms zu lindern und damit Herz-​Kreislauf-​Erkrankungen vor­zu­beugen. So zeigen aktuelle Studien, dass mit der nor­di­schen Ernährung Über­ge­wicht, Blut­hoch­druck, Dia­betes und erhöhtem Cho­le­ste­rin­spiegel ent­ge­gen­ge­wirkt werden kann. 

Sandra Wallner-​Liebmann

 

Die NND wurde von Gastronomie‑, Ernährungs- und Umwelt­ex­perten mit dem Anspruch auf eine schmack­hafte, gesunde und nach­haltige Ernährung ent­wi­ckelt. Bei der Ent­wicklung der NND im Jahr 2009, im Volksmund „Wikinger-​Diät“ oder „Norweger-​Diät“ genannt, wurden drei sehr wesent­liche Aspekte berück­sichtigt: Gesundheit, Ess­kultur bzw. Geschmacks­prägung und Nach­hal­tigkeit. Die NND basiert auf dem aktu­ellen Stand der ernäh­rungs­wis­sen­schaft­lichen For­schung und ent­spricht im Wesent­lichen den Nordic Nut­rition Recom­men­da­tions (NNR) der skan­di­na­vi­schen Länder Schweden, Nor­wegen und Dänemark: Gemüse, Obst, Kar­toffeln, Voll­korn­pro­dukte, Nüsse, Fisch und Mee­res­früchte bilden die Basis dieser Ernäh­rungsform. Sie enthält ca. 35% weniger Fleisch­anteil als die übliche Dänische Diät (ADD). Beson­derer Wert wurde auf die typische Ess­kultur Skan­di­na­viens gelegt. 

Groß geschrieben: Umweltschutz

Auch der Faktor Nach­hal­tigkeit wurde berück­sichtigt – so sollen mög­lichst unver­packte, regionale oder wild wach­sende Pro­dukte bzw. solche aus bio­lo­gi­schem Anbau bevorzugt werden.[1] Wichtige inter­es­sante Aspekte ergaben auch Ana­lysen zum Beitrag der NND im Umwelt­schutz und zum Preis. Der ver­rin­gerte Verzehr von Fleisch und das Ver­meiden langer Trans­portwege durch regionale und sai­sonale Pro­dukte sind als posi­tiver Beitrag für den Umwelt­schutz her­vor­zu­heben und bestätigt.[2] Die nor­dische Ernährung ist der medi­ter­ranen in den Grund­zügen sehr ähnlich. Die wesent­lichen Unter­schiede sind: die unter­schied­liche Fett­emp­fehlung (Rapsöl versus Oli­venöl), der Haupt­fokus auf Voll­korn­ge­treide in der NND sowie deren Emp­fehlung von Wild­tier­fleisch und Wildpflanzen.

 

Die Grund­prin­zipien der New Nordic Diet[1]

  1. Mehr Kalorien aus hei­mi­schen Lebens­mitteln pflanz­lichen Ursprungs (Obst, Beeren, Gemüse, Hül­sen­früchte, Kar­toffeln, Voll­korn­ge­treide, Nüsse, Samen, Kräuter, Rapsöl) 
  2. Mehr Lebens­mittel aus Seen und Meer  (Fisch, Mee­res­früchte, Algen)
  3. Mehr Wild­pflanzen und ‑tiere
  4. Wenig tie­ri­sches Fett, moderate Mengen an Milch­pro­dukten und Eiern

 

 

 

Grundzüge der medi­ter­ranen Ernährung[3]

  • Hoher Verzehr von Früchten, Gemüse, Kar­toffeln, Bohnen, Nüssen, Samen, Brot und anderen Getreideprodukten 
  • Haupt­fett­quelle Olivenöl
  • Mäßiger Verzehr von Fisch (2 x pro Woche), geringer Fleischkonsum 
  • Geringe bis mäßige Mengen an Vollfett-​Käse und ‑Jogurt
  • Mäßiger Wein­konsum (optional)
  • Ver­wendung von hei­mi­schem, sai­so­nalem Obst und Gemüse 
  • Ein aktiver Lebensstil 

Mehr pflanzliche, weniger tierische Lebensmittel 

Der Fleisch­konsum hat sich im letzten halben Jahr­hundert in den Ländern des Nordens nahezu ver­doppelt.[4] Mit einem ähn­lichen Anstieg des Fleisch­ver­zehrs sind wir übrigens auch in Öster­reich kon­fron­tiert.[5] Es gibt zwar Hin­weise darauf, dass eine hohe Pro­te­in­zufuhr hilf­reich beim Gewichts­ma­nagement ist, jedoch wird Fleisch­pro­duktion und ‑konsum in hohem Maß für Treib­haus­gas­emis­sionen ver­ant­wortlich gemacht. Um dem Aspekt Nach­hal­tigkeit Rechnung zu tragen, wird innerhalb der NND daher emp­fohlen, umwelt­freund­li­chere pflanz­liche Pro­te­in­quellen zu bevor­zugen.[6] Ein gerin­gerer Fleisch­konsum macht Platz für mehr Gemüse, Obst, Getreide, Nüsse, Samen und Hül­sen­früchte. Studien haben ein­drucksvoll gezeigt, dass ein täg­licher Gemüse- und Obst­verzehr von 600 g oder mehr mit einem gerin­geren Risiko für kar­dio­vaskuläre Erkran­kungen ein­hergeht.[7],[8] Ein Zusam­menhang mit gerin­gerem Risiko für Über­ge­wicht und einigen Krebs­arten wird ebenso ver­mutet.[9] Der inverse Zusam­menhang zwi­schen hohem Konsum von Voll­korn­ge­treide und dem Auf­treten von CVD[10],[11], Typ-​2-​Diabetes[12], Krebs[13] und Über­ge­wicht[14] lässt sich mitt­ler­weile nicht mehr bestreiten. Ein geringer Fleisch­verzehr geht außerdem mit einer nied­ri­geren Auf­nahme von gesät­tigten und einem höheren Verzehr von unge­sät­tigten Fett­säuren, Bal­last­stoffen, Vit­aminen und Mine­ral­stoffen einher. 

Mehr Lebensmittel aus Seen und Meer

Die Länder des hohen Nordens sind von Meeren umgeben. Diese Lebens­mittel nehmen auf­grund ihres wert­vollen Nähr­stoffmix einen wich­tigen Platz in der NND ein. Omega-​3-​Fettsäuren fördern die kind­liche Gehirn­ent­wicklung und beein­flussen die Herz-​Kreislauf-​Gesundheit im Erwach­se­nen­alter positiv. Fisch ist außerdem eine gute Quelle für Vitamin D, Jod und Selen. Eine niedrige Vitamin-​D-​Zufuhr erhöht das Risiko für Osteo­porose. Auf­grund seiner immun­mo­du­lie­renden Eigen­schaften wird Vitamin D als mög­licher Schutz­faktor vor Autoimmun-​Erkrankungen wie Dia­betes, Mul­tiple Sklerose und rheu­ma­toide Arthritis dis­ku­tiert.[15]

Mehr Wildpflanzen und –tiere

Auf­grund der geringen Besiedlung hat die Bevöl­kerung Nord­eu­ropas Zugang zu unge­nutzter Fläche, wo Beeren, Pilze, Kräuter wachsen und Wild­tiere behei­matet sind. Man geht in der NND davon aus, dass Wild­pflanzen einen höheren Gehalt an Vit­aminen, Mine­ral­stoffen und sekun­dären Pflan­zen­stoffen auf­weisen als kon­ven­tionell ange­baute Pflanzen. So wurde gezeigt, dass Wild­früchte mehr Vitamin C und E sowie andere anti­oxi­dativ wirksame Inhalt­stoffe besitzen.[16] Der gemeinhin als Unkraut bezeichnete Por­tulak enthält bei­spiels­weise einen hohen Gehalt an alpha-​Linolensäure. Auf­grund mög­licher toxi­scher Inhalts­stoffe wird jedoch zu einem bedachten Umgang mit Wild­pflanzen geraten. Das Fleisch der Wild­tiere ist meist fet­tärmer und besitzt eine güns­tigere Fett­säu­re­zu­sam­men­setzung (weniger gesät­tigte Fett­säuren, mehr mehrfach unge­sät­tigte Fett­säuren, dar­unter ALA) als das Fleisch von Stall­tieren, die keine Wild­kräuter und ‑gräser fressen. Land­wirt­schaft­liche Nutz­tiere aus Frei­land­haltung werden in der NND bevorzugt. 

Nordic Diet als Ernährungstherapie beim metabolischen Syndrom

KARDIOVASKULÄRE RISIKOFAKTOREN. Mehrere frühere Studien hatten gezeigt, dass sich die nor­dische Diät positiv auf die kar­dio­vaskuläre Gesundheit bei Men­schen aus­wirkt. Eine aktuelle schwe­dische Studie, publi­ziert im Journal of Internal Medicine, unter­suchte die Effekte der nor­di­schen Diät auf die Ent­wicklung kar­dio­vasku­lärer Krank­heiten wie Herz­in­farkt oder Schlag­anfall bei der All­ge­mein­be­völ­kerung[18]. 88 Per­sonen mit mäßig erhöhtem Cho­le­ste­rin­spiegel wurden ran­do­mi­siert ent­weder einer ad libitum nor­di­schen oder einer typi­schen west­lichen Ernäh­rungs­gruppe zuge­teilt. Pri­märer Outcome war LDL‑C (low density lipo­protein cho­le­sterol), sekundäre Out­comes waren Blut­druck und Insu­lin­sen­si­ti­vität. Die nor­dische Diät zeichnete sich nicht nur durch einen hohen Anteil an bal­last­stoff­reichen pflanz­lichen Lebens­mitteln, Obst, Beeren, Gemüse, Voll­korn­pro­dukten, Rapsöl, Nüssen, Fisch und fett­armen Milch­pro­dukten aus, sondern war außerdem arm an Salz, Zucker und gesät­tigten Fett­säuren. Im Ver­gleich zur Kon­troll­gruppe ver­rin­gerte sich in der ad libitum NND-​Gruppe das Risi­ko­profil signi­fikant (Tabelle 1). Die NND ist daher in der Lage, das Blut­li­pidprofil, die Insu­lin­sen­si­ti­vität und den Blut­druck bei Per­sonen mit erhöhtem Cho­le­ste­rin­spiegel kli­nisch relevant zu verbessern. 

LANGFRISTIGER GEWICHTSVERLUST. Inter­na­tionale Studien haben den Effekt der New Nordic Diet auf Kör­per­ge­wicht bzw. lang­fris­tigen Gewichts­verlust unter­sucht. Eine Gruppe rund um Poulsen ver­glich den Effekt einer typi­schen däni­schen Ernäh­rungs­weise (average danish diet = ADD) mit dem Effekt einer ad libitum NND auf das Kör­per­ge­wicht von Männern und Frauen mit stamm­be­tontem Über­ge­wicht. 147 Teil­nehmer been­deten die 6‑monatige Inter­vention. Die NND ging mit höherer Zufrie­denheit und einem durch­schnitt­lichen Gewichts­verlust von  ‑4,7 ± 0,5 kg ver­glichen mit ‑1,5 ± 0,5 kg bei der ADD einher. Außerdem wirkte sich die NND posi­tiver auf systo­li­schen (Unter­schied ‑5,1 mmHg) und dia­sto­li­schen Blut­druck (Unter­schied ‑3,2 mmHg) aus[19]. In einem Follow-​up nach wei­teren 52 Wochen ohne Inter­vention unter­suchten Poulsen et al. den lang­fris­tigen Effekt der höheren Zufrie­denheit auf den Gewichts­verlust[20]. Die bessere Com­pliance in der NND-​Gruppe ging mit einem nied­ri­geren Wie­der­an­stieg des Kör­per­ge­wichts nach 1 Jahr einher. Jeder Punkt auf der Zufrie­den­heits­skala war mit 0,9 kg gerin­gerer Gewichts­zu­nahme asso­ziiert (p=0.026). Somit könnte die NND als wir­kungs­volles Mittel gegen den Jojo-​Effekt gesehen werden. 

ENTZÜNDUNGSGESCHEHEN. Man weiß heute, dass subtile Ent­zün­dungen im vis­ze­ralen und tiefen abdo­mi­nellen sub­ku­tanen Fett­gewebe mit­ver­ant­wortlich für das meta­bo­lische Syndrom sowie Arte­rio­sklerose sein können[21],[22]. Eine 2014 im Ame­rican Journal of Cli­nical Nut­rition ver­öf­fent­lichte Studie unter­suchte den Effekt der NND auf die Genex­pression im abdo­mi­nellen sub­ku­tanen Fett­gewebe[23]. Die Teil­nehmer der Studie waren Männer und Frauen mitt­leren Alters, die min­destens zwei Merkmale des meta­bo­li­schen Syn­droms (Blut­hoch­druck, erhöhter Nüch­tern­blut­zucker, abnorme Blut­fett­werte, Über­ge­wicht) auf­wiesen. Die Hälfte der Teil­nehmer ernährte sich über einen Zeitraum von 18 bis 24 Wochen ent­spre­chend den Gui­de­lines der NND (Voll­korn­pro­dukte, Gemüse, Wur­zel­gemüse, Beeren, Obst, fettarme Milch­pro­dukte, Rapsöl und drei Por­tionen Fisch pro Woche). Die Kon­troll­gruppe ver­zehrte haupt­sächlich Weiß­mehl­pro­dukte, Butter als Brot­auf­strich und nur selten Fisch. Die Pro­banden ersuchte man, keine Gewichts­re­duktion anzu­streben. Am Beginn und am Ende der Inter­vention wurden Fett­ge­we­be­proben ent­nommen und die Akti­vität ver­schie­dener Gene über­prüft. Die For­scher konnten Unter­schiede in der Funktion von 128 Genen beob­achten. In der NND-​Gruppe war unab­hängig vom Gewichts­verlust die Akti­vität typi­scher „Ent­zün­dungsgene“ nied­riger als in der Kon­troll­gruppe. Dies könnte lang­fristig zu einem Rückgang des meta­bo­li­schen Syn­droms und damit asso­zi­ierten Fol­ge­er­kran­kungen führen. Eine weitere Inter­ven­ti­ons­studie zeigte an Männern, dass die täg­liche Auf­nahme von 50g Rapsöl über 4 Wochen (versus Oli­venöl) Lipidwerte und Lebe­renzyme im Serum und Ent­zün­dungs­gen­ex­pression im Fett­gewebe deutlich ver­bes­serte. Die kurz­zeitige post­p­ran­diale Erhöhung der IL-​6-​Werte im Fett­gewebe in beiden Gruppen ähnelt dem Effekt von Bewegung. Eine inter­es­sante Beob­achtung, die wei­terer Studien bedarf.[24]

Noch ein Positiv-​Beispiel aus dem hohen Norden: Das Nordkarelien-Projekt

Sehr anschaulich wurde der Ein­fluss der Ernährung bereits im fin­ni­schen Nord-​Karelien-​Projekt dar­gelegt. 1972 wurde ein umfas­sendes Gemeinde-​basiertes Prä­ven­ti­ons­pro­gramm in der Provinz Nord-​Karelien gestartet. Es hatte zum Ziel, die Sterb­lich­keitsrate durch eine Ver­än­derung des Lebens­stils abzu­senken. Das gelang in weit grö­ßerem Ausmaß als erwartet: Die Mor­ta­lität an koro­narer Herz­krankheit konnte in 25 Jahren in Nord-​Karelien um 85 Prozent gesenkt werden. Das Ernäh­rungs­ver­halten der Bevöl­kerung ver­än­derte sich wie folgt: Der Gemü­se­konsum ver­drei­fachte sich, die meisten Men­schen ver­wen­deten fett­re­du­zierte statt voll­fetter Milch, Pflan­zenöle und Halb­fett­mar­garine wurde anstelle von Butter ver­wendet. Damit sank der Anteil der gesät­tigten Fett­säuren in der Ernährung von 20 auf 13 Ener­gie­prozent und jener der mehrfach unge­sät­tigten Fett­säuren ver­dop­pelte sich von 3 auf 6 Ener­gie­prozent. Diese Ver­än­derung der Fett­qua­lität war für die Autoren für zwei Drittel der beob­ach­teten Serum­cho­le­ste­rin­senkung von 20% ver­ant­wortlich.[25],[26]

 

Zusam­men­fas­sende Bewertung 

Die posi­tiven Aspekte der NND im Zusam­menhang mit dem meta­bo­li­schen Syndrom liegen auf der Hand. Wirft man einen Blick auf die Lebens­mit­tel­auswahl, so ist dies nicht weiter erstaunlich. Die Bau­steine der NND – Fisch, Voll­korn­ge­treide, Gemüse, Obst, Rapsöl – werden von Ernäh­rungs­ex­perten weltweit geschätzt und emp­fohlen. Fisch ist der wich­tigste Lie­ferant der wert­vollen lang­ket­tigen Omega-​3-​Fettsäuren, die das Auf­treten von Herz-​Kreislauf-​Erkrankungen ver­ringern können. Ein hoher Verzehr von Voll­korn­pro­dukten steht im Zusam­menhang mit einem gerin­geren Risiko für Herz-​Kreislauf-​Erkrankungen und Typ-​2-​Diabetes. Ebenso zählen Obst und Gemüse zu den wün­schens­werten Lebens­mitteln. Die für diesen Artikel her­an­ge­zo­genen Studien wurden allesamt innerhalb der Bevöl­kerung der Nord­länder und mit dort hei­mi­schen Lebens­mitteln durch­ge­führt. Daher ist es schwierig, die Ergeb­nisse auf andere Bevöl­ke­rungs­gruppen zu über­tragen. Jedoch zeigen die Studien, wie wichtig es ist, Ernährung ganz­heitlich zu betrachten und tra­di­tio­nelle Ess­muster und sozio-​kulturelle sowie öko­lo­gische Aspekte im Rahmen von Ernäh­rungs­emp­feh­lungen zu berück­sich­tigen[27].

 

Univ.-Prof. Dr. Sandra Wallner-​Liebmann, Institut für Patho­phy­sio­logie, Medi­zi­nische Uni­ver­sität Graz, sandra.wallner@medunigraz.at

 

Lite­ratur:


[1] Mithril C et al., Gui­de­lines for the New Nordic Diet. Public Health Nut­rition 2015; 10: 1941–1947 doi:10.1017/S136898001100351X

[2] Saxe H, The New Nordic Diet is an effective tool in envi­ron­mental pro­tection: it reduces the asso­ciated socio­eco­nomic cost of diets. Am J Clin Nutr. 2014 May; 99(5): 1117–1125

[3] Willett WC, et al., Medi­ter­ranean diet pyramid: a cul­tural model for healthy eating. Am J Clin Nutr 1995 Jun; 61(6 Suppl): 1402S-1406S 

[4] Groth M und Fagt S, Trends in dietary habits in Denmark and Sweden since the 1960’s. Ugeskr Loeger 2001; 163: 425–429.

[5] Wil­lerstorfer T, Der Fleisch­ver­brauch in Öster­reich von 1950–2010 Trends und Drivers als Zusam­men­spiel von  Angebot und Nach­frage. Online abrufbar unter https://www.uni-klu.ac.at/socec/eng/downloads/WP139_webversion.pdf [Abruf am 27.8.2015]

[6] Pimentel D und Pimentel M, Sus­taina­bility of meat-​based and plant-​based diets and the envi­ronment. Am J Clin Nutr 2003; 78: 660–663

[7] He FJ et al., Fruit and vege­table con­sumption and stroke: meta-​analysis of cohort studies. Lancet 2006; 367: 320–326

[8] He FJ et al., Increased con­sumption of fruit and vege­tables is related to a reduced risk of coronary heart disease: meta-​analysis of cohort study. J Hum Hyperten 2007; 21: 717–728

[9] Duji­n­hoven FJB et al., Fruit, vege­tables, and colo­rectal cancer risk: the European pro­spective inves­ti­gation into cancer and nut­rition. Am J Clin Nutr 2009; 89: 1441–1452

[10] Kelly SA et al., Who­le­grain cereals for coronary heart disease. Cochrane Database Syst Rev 2007; 18, issue 2, CD005051 

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[12] Liese AD et al., Whole-​grain intake and insulin sen­si­tivity: the Insulin Resis­tance Athe­ros­cle­rosis Study. Am J Clin Nutr 2003; 78: 965–971

[13] Egeberg R et al., Intake of who­le­grain pro­ducts and risk of colo­rectal cancers in the Diet, Cancer and Health cohort study. Br J Cancer 2010; 103: 730–734

[14] Howarth NC et al., Dietary fiber and weight regu­lation. Nutr Rev 2001; 59: 129–139

[15] Mathieu C et al., Vitamin D and dia­betes. Dia­be­to­logia 2005; 48: 1247–1257. zitiert in: Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A 570–575.

[16] Simo­poulos AP, Omega‑3 fatty acids and anti­oxi­dants in edible wild plants. Biol Res 2004; 37: 263–277

[17] Mithril C et al., Dietary Com­po­sition and nut­rient content of the New Nordic Diet. Public Health Nut­rition 2012; 16 (5): 777–785 DOI: 10.1017/S1368980012004521

[18] Adamsson V et al., Effects of a healthy Nordic diet on car­dio­vascular risk factors in hyper­cho­le­ste­ro­laemic sub­jects: a ran­do­mized con­trolled trial (NORDIET). J Intern Med 2011; 269: 150–159

[19] Poulsen SK, et al., Health effect of the New Nordic Diet in adults with increased waist cir­cum­fe­rence: a 6‑mo ran­do­mized con­trolled trial. Am J Clin Nutr 2014; 99: 35–45

[20] Poulsen SK, et al., Long-​term adhe­rence to the New Nordic Diet and the effects on body weight, anthro­po­metry and blood pressure: a 12-​month follow-​up study. Eur J Nutr. 2015; 54 (1): 67–76

[21] Kra­nendonk ME et al., Inflammatory cha­rac­te­ristics of dis­tinct abdo­minal adipose tissue depots relate dif­fer­ently to meta­bolic risk factors for car­dio­vascular disease: dis­tinct fat depots and vascular risk factors. Athe­ros­cle­rosis. 2015 Apr; 239(2): 419–427

[22] Can­cello R et al., Mole­cular and mor­pho­logic cha­rac­te­riz­ation of superficial- and deep-​subcutaneous adipose tissue sub­di­vi­sions in human obesity. Obes. (Silver Spring), 21 (2013): 2562–2570

[23] Koleh­mainen M et al., Healthy Nordic diet down­re­gu­lates the expression of genes involved in inflammation in sub­cu­ta­neous adipose tissue in indi­vi­duals with fea­tures of the meta­bolic syn­drome. Ame­rican Journal of Cli­nical Nut­rition 2014; 101 (1): 228 DOI: 10.3945/ajcn.114.092783

[24] Kruse M et al., Dietary rapeseed/​canola-​oil sup­ple­men­tation reduces serum lipids and liver enzymes and alters post­p­randial inflammatory responses in adipose tissue com­pared to olive-​oil sup­ple­men­tation in obese men. Mole­cular Nut­rition & Food Research 2015, 59: 507–519 DOI: 10.1002/mnfr.201400446

[25] Var­tiainen E et al., Twenty-​Year Trends in Coronary Risk Factors in North Karelia and in Other Areas of Finland. Int. J. Epi­demiol. (1994) 23 (3): 495–504

[26] Valsta LM, et al., Exp­laining the 25-​year decline of serum cho­le­sterol by dietary changes and use of lipid-​lowering medi­cation in Finland. Public Health Nut­rition (2010), 13: 932–938 doi:10.1017/S1368980010001126

[27] Olsen A., Healthy Aspects of the Nordic Diet Are Related to Lower Total Mor­tality. J Nutr 2011; 141: 639–644